Zusammen mit der Hunde-Such-Hilfe Österreich konnten diese Hübschen in Wien gesichert werden und sind nun auf Pflege bei uns angekommen.
Viele fragen sich wieso man eine ausgewachsenen halbscheue Katze von der Straße holt und sie nun in einem Zimmer verweilen muss und nicht mehr in der Freiheit leben soll?
Dazu folgendes
1. Sie ist wahnsinnig lieb und lässt sich Streicheln auch wenn sie gerade etwas angst hat und nicht so recht weiß was los ist.
2. ist sie vermutlich tragend also nun im fast Dezember im ersten Schnee sollte sie keine Kitten mehr bekommen.
3. hat jede Katze die nicht wirklich alle Wände hoch geht und wirklich Wild ist und wir meinen wirklich Wild, ein schönes zuhause verdient.
4. sobald sie soweit ist suchen wir ihr ein Zuhause wo sie drinnen und draußen sein kann wie sie mag.
5. kommt sie uns Unkastriert auch nicht mehr raus.
sobald sie sich etwas erholt hat werden wir zum Tierarzt gehen und sie gründlich untersuchen lassen.
Die beiden kleinen ca 10 Wochen alten Kitten waren ebenfalls auf dieser besagten Katzenversammlungsstelle und wurden auch gesichert. Die beiden haben noch etwas mehr Angst sind aber nun mal im Warmen und sicher.
Warum diese obwohl sie Angst haben nicht wieder frei gelassen werden nach der frühkastration wie andere es oft machen?
NEIN das machen wir nicht.
Wir nehmen uns wenn es sein muss Wochen Zeit um den kleinen zu zeigen das Wir Menschen nicht so schlimm sind.
Sie dürfen bei uns sein bis sie vertrauen haben und dann suchen wir ein geduldiges Zuhause für die kleinen.
Kitten in dem alter sind noch keine vollen Streuner (ausnahmen gibt es wohl) und brauchen einfach zeit.
Unsere diesjährige Winterpause war sehr kurz.
Wir sind also wieder im Vollen Einsatz denn vor Ort gibt es weiter Katzen und wohl Kitten.
Wir sagen danke an die Hunde-Such-Hilfe Österreich das sie dort nicht weg schauen auch wenn viele es nicht verstehen.
Wir brauchen all die Hilfe, die wir bekommen können.
Wir wurden auf die Streunersituation in Semetzdorf aufmerksam gemacht, wodurch unsere liebe Gabi einen Lokalaugenschein organisierte. Aufgrund der dortigen Lage hat sie gleich die Lebendfalle mit besonders leckerem Futter hingestellt, die von den Streunern dort sehr gerne angenommen wurde.
Insgesamt 8 Streuner konnten gefangen werden und wurden heute gleich kastriert.
Das Alter ist bunt durchgemischt. Alle haben jedoch eines gemein: Sie sind alle fuchsteufelswild und kennen absolut keinen Umgang mit Menschen.
Wie viele noch dort sind, können wir jetzt noch nicht abschätzen. Wir bleiben aber wie immer dran und gehen auch diesen Hot-Spot an.
Welchen Kitten-Boom wir dadurch verhindern konnten, kann man anhand der Pyramide gut erkennen.
Die Kastration von Freigängern ist nicht nur Gesetzeslage, sondern wirkt auch dem Tierleid entgegen. Die Kastration von Streunern wird von einigen Gemeinden gefördert.
Auch wenn Gemeinden sich an Kastrationsprojekten von Streunern beteiligen (großes Danke an all jene), müssen diese erst mal gefangen, zur Kastration gebracht und die erste Wundheilung abgewartet werden (in Quarantäne) und danach MÜSSEN wir die Streuner wieder am Fangort aussetzen (ist die Gesetzeslage – einzige Ausnahme ist bei akuter Gefahr).
Es geschehen Wunder, wie für Julian. Er hat nicht nur eine tolle Familie, sondern wurde schon schmerzlich vermisst. Die Besitzer sind überglücklich, dass er versorgt wurde und sie ihn wieder in die Arme schließen können.
Wir beenden hiermit den Spendenaufruf für den Kleinen da die Besitzer ab nun wieder übernehmen. Wir sind wirklich froh das der Kleine eine wirklich tolle Familie hat. <3
Julian, so haben wir ihn getauft, befindet sich nun stationär beim Tierarzt bis Donnerstag.
Das Becken ist gebrochen und die Wachstumsfuge ist kaputt – er kann keinen Kot absetzen.
Wir müssen mit Kosten um die 1000 bis 1200 Euro rechnen für OP, Röntgenbilder und Medikamente. Im Zuge dessen wird der unfachlich amputierte Schwanz mitversorgt.
Aber wir haben beschlossen diesen Schritt mit dem Kleinen zu gehen, da er so dankbar und lebensfroh ist.
Spenden sind natürlich herzlich willkommen <3
Spendenkonto Tierrettung Mostpfoten-Hilfe
Sparkasse
IBAN: AT362025600001901446
14.01.24:
Ca 4 Monate alt; Verletzung am Schwanz und vermutlich beim Becken, Zecken und Flöhe inklusive,
Dem Fellnäschen fehlt der Schwanz komplett.
Aufgrund des verklebten Fells und fehlender Nähte usw. (was für einen Eingriff sprechen würde) müssen wir von einer nicht ordnungsgemäßen Amputation ausgehen. Der Schnitt ist dennoch gerade und genau am Ende des Rückens.
Wir wollen ehrlich gesagt nicht zu viel drüber nach denken, was genau passiert ist, aber jetzt ist Zwergi mal in Sicherheit und wird ärztlich versorgt.
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